Ohne Essen, ohne Trinken, lange wandern in der Sonne

By neuroexperimente

Wie Dr. Manfred Spitzer in einem Vortrag über Neurofeedback berichtet hatte,
lässt sich durch Neurofeedback physischer Schmerz bis zu 60% senken.
Durch das visuelle Aufbereiten der Gehirnaktivitäten via Bildschirm, erlernt der Teilnehmer diese zu beeinflussen, wie das Heben des Armes oder das Schließen der Augen. Jedoch müsste doch das Gehirn viel feinere Messmethoden für das Neurofeedback haben, als es jedes künstliche Rechnersystem zu stande bringt. Das Visualisiere (falls überhaupt notwendig) könnte wie ein Traum eingespielt werden.

Ich mache jetzt eine ungefähr 10 Kilometer langen Wanderung, hungrig und durstig.
Dabei versuche ich meditativ die Gehirnaktivitäten zu lokalisieren und innerlich darzustellen,
und diese dann zu manipulieren.

Das Gehirn kann nicht ausbrechen, die zwei Stunden, es muss dem natürlichen Drang zum Überleben folgen, und mentales Neurofeedback ist der einzige Weg den ich ihm lasse.

Ich denke, dass die intelligente Datenverarbeitung nur durch ähnliche Fähigkeiten ermöglicht wird.
Ich denke, dass Hypnose oder gewohnte Formen des mentalen Trainings dafür nicht ausreichen werden.

Gestern hatte ich ein Streitgespräch mit einer Soziologin über die Notwendigkeit des Empfindens von Schmerzen und Ängsten (ihr Standpunkt) und nur das Aufnehmen der Lehrinformation ohne Empfinden von Schmerz und Ängsten (mein Standpunkt). Das war interessant.

Naja ich werde jetzt aufbrechen und schauen was ich herausfinde.

 

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